Precision Farming
Sensoren messen Ertrag, Bodeneigenschaften und Nährstoffgehalt und verarbeiten die Daten – das ist Precision Farming. Einige der Daten stammen nicht nur von Stickstoff- und Pflanzensensoren, sondern sogar von Satelliten. Simulationsmodelle helfen dem Landwirt dann bei der Entscheidungsfindung. Er übermittelt digitale Karten und Bearbeitungspläne an seine Maschinen. Die wiederum kümmern sich zum Beispiel um die teilflächenspezifische Ausbringung von Saat oder Dünger. Precision Farming hilft bei Betriebsmanagement, Pflanzenschutz, Ernte und Bestandsmanagement und beinhaltet dabei nicht nur die Teilschlagtechnik, sondern auch Feldrobotik. Es spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld.
Maschinen für Precision Farming finden schon seit Anfang der Neunziger Jahre Einzug in die deutsche Landwirtschaft. Seitdem wurden sie stetig weiterentwickelt, sind inzwischen robuster, aber auch schwieriger in der Anwendung und noch immer: sehr teuer. Daher #Fairnetzen sich einige Betriebe, unter anderem auch in den Maschinenringen. So etwa die Schleppergemeinschaft „Terra Tech“ in Freising, in der sich 39 Landwirte engagieren und als Teamplayer absprechen, wer wann die digitalen Helfer nutzen kann.
Godela Roßner über den Nutzen von Satellitendaten:
Das ganze Interview mit Godela Roßner findet sich hier.
Die Preisträger des „Innovationspreises Precision Farming“.
