Newsletter
Der Kampf um die Aufmerksamkeit ist auch ein Kampf um die Inbox geworden. Viele Medien versuchen, Leser zu gewinnen, in dem sie ihren Inhalt in Newslettern anteasern, um die Empfänger dann auf die eigenen Homepages zu leiten. Es gibt Updates am Morgen, Briefings am Mittag und Zusammenfassungen am Abend. Newsletter gibt es aber nicht nur aus den klassischen Medienhäusern, auch für nischigere Medien sind Newsletter eine Option, sich in den Fokus der Aufmerksamkeit zu schieben. Girls Night In, ist ein solcher Newsletter. Rund 100.000 Frauen bekommen ihn mittlerweile freitagsabend mit Lesematerial für das Wochenende.
Ebenso gut funktionieren Newsletter zeitlich begrenzt, zum Beispiel der Game of Thrones Newsletter, in der die New York Times jede neue Folge bespricht - und der zwischen den Staffeln einfach ruht. Das Gute an Newslettern: Die Nutzer haben ihn aktiv abonniert, also schon einmal großes Interesse an den Inhalten signalisiert. Die Washington Post hat ebenfalls eine breite Palette, aus denen die Leser aussuchen können, was sie Lesen wollen.