Native Advertising
Werbung „im bekannten Umfeld“ heißt Native Advertising zu Deutsch. Die Werbeinhalte sind also der Inhaltsstruktur einer Seite angepasst. Im besten Falle fällt es dem Leser gar nicht auf, dass er gerade Werbung konsumiert. In den letzten Jahren haben vor allem die Millenial-Portale Bento, Ze.tt oder auch Watson.ch diesen Weg gewählt. Liest jemand einen Native-Ad-Artikel, wird, wie bei allen Artikeln, sein Nutzungsverhalten ausgewertet, was wiederum zur potentiellen Platzierung von Native Advertising verwendet wird. Die über Native Advertising geschaltete Werbung geht, über die klassische Werbebotschaft hinaus, denn die Werbung ähnelt den Inhalten der Seite, auf denen sie geschaltet ist. Und das ist nicht unumstritten. Schließlich wird es so schwerer, journalistische und werbliche Inhalte voneinander zu unterscheiden. Watson.ch ist ein prominetes Beispiel für Native Advertising: Das Medium für junge Leute setzt stark auf das Modell und arbeitet mit vielen Werbern zusammen. Einige Unternehmen bieten inzwischen auch an, dass sie native Inhalte automatisch auf Medien-Seiten platziert. Ein Beispiel hier ist Outbrain.