Ad Blocking
Viele Leser blockieren Werbung in ihren Browsern mit Ad Blockern. Das zerstört den Werbemarkt auf Medienseiten, ist aber verständlich, wenn sich das dreizehnte blinkende Banner über den Text legt. 2015 begann Bild.de Leser auzusperren, die nicht zahlten und Werbung blockierten. Was gut gemeint war, ging nach hinten los. Durch die Kampagne luden nur noch mehr User einen Ad Blocker runter. Im vergangenen Jahr begann dann Google damit, Werbung im Chrome-Browser zu blockieren. Die Begründung war, dass die Firma „aufräumen“ wollte. Für Medienhäuser ist das ein großes Problem. Google kontrolliert gut 40 Prozent des Werbemarktes und sein Browser, Chrome, hat eine Marktmacht von 50 Prozent. Das beschert vielen, die auf Werbung angewiesen sind, um ihre Inhalte zu finanzieren, große Verluste. Google ist übrigens nicht der einzige Internetgigant, der damit begonnen hat, Werbung zu blockieren – auch Apple blockiert in seinem Browser iOS die Möglichkeit, Daten zu sammeln, die dafür wichtig sind, User zu tracken und Werbung auszuspielen.