Niederrad
Das Hochrad war aufgrund seines großen Vorderrads nicht sicher genug. Daher begann um 1880 vor allem in England die Entwicklung eines sogenannten Sicherheitsniederrades. Das Zweirad hatte nun wieder zwei gleich große Räder und am Hinterrad wurde ein Kettenantrieb mit Tretkurbel eingebaut.
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Niederrad mit rautenförmigem Rahmen
Die Entwicklung ging auch zügig weiter. Das Fahrrad bekam unter anderem einen dreieckigen Rohrrahmen (Diamantrahmen), Luftbereifung, Federungen und zugbelastbare Drähte für die Speichen. So sah das damalige Niederrad dem heutigen Herrenrad schon sehr ähnlich.
Mit den neuen Gefährten konnten die Fahrerinnen und Fahrer selbst steile Berge erklimmen. Da die Füße nun wieder den Boden erreichten, fiel man auch nicht mehr so leicht um. Anfang 1900 stand der Massenproduktion also nichts mehr im Wege und das Fahrrad war für alle erschwinglich.